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Baulandmodelle

Grundsätzlich

Der Bamberger Stadtrat hat im Jahr 1996 beschlossen, bei der Erschließung neuer Bauquartiere junge Familien besonders zu fördern, in dem diesen Baugrundstücke zu günstigen Konditionen veräußert werden sollten.

Dies war der Beginn des inzwischen mehrmals äußerst erfolgreich durchgeführten "Bamberger Wohnbaulandmodells".

Nachdem die entsprechenden Flächen durch die Stadt Bamberg erworben wurden, der Bebauungsplan Rechtskraft erlangt hat und das öffentlich-rechtliche Umlegungsverfahren abgeschlossen wurde, verkauft die Stadt Bamberg ihre Baugrundstücke zu günstigen Preisen an bauwillige junge Familien. So kann dem Bedarf an preisgünstigen baureifen Einfamilien- und Reihenhausgrundstücken im Stadtgebiet entsprochen und dem Abwanderungstrend gerade junger Familien in das Umland entgegengetreten werden.

Bewerbungsverfahren

Das Immobilienmanagement der Stadt Bamberg führt eine mehrwöchige Ausschreibung der Baugrundstücke durch. Übersteigt die Zahl der Bauinteressenten die Anzahl der zur Verfügung stehenden Baugrundstücke bzw. liegen für ein und denselben Bauplatz mehrere Bewerbungen vor, wird über die Vergabe anhand einer Rangliste, die mithilfe eines Punktekataloges ermittelt wird, entschieden. Hier spielen neben sozialen Komponenten (z. B. Anzahl der kindergeldberechtigten Kinder, evtl. bestehende Schwerbehinderungen) auch die wirtschaftlichen Verhältnisse der Bewerber (z. B. Einkommen, bereits vorhandener Grundbesitz) eine Rolle.

Entsprechende Angaben müssen von den Interessenten bereits im Bewerbungsverfahren zur Verfügung gestellt werden. Im anschließenden Grundstückskaufvertrag haben sich die Bauherren zu einem längerfristigen Eigennutzungs- und Veräußerungsverbot zu verpflichten.

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