Seiteninhalt

Antonistift-Stiftungen

Geschichte der Stiftung

Gründungsjahr: 1803

Das Antonistift ist entstanden aus dem Antonius-Siechhof auf dem Kaulberg, der schon 1425 bestanden hat und aus dem Liebfrauen-Siechhof an der Hallstadter Straße, dessen Bestand schon im 13. Jahrhundert nachgewiesen werden kann. Reiche Vermächtnisse flossen überall her und begründeten einen gewissen Wohlstand. 1803 wurden die ehemaligen Siechhöfe verkauft, um das Aufseesianum, welches irrtümlich bei der Säkularisation aufgelöst wurde, für diese Zwecke einrichten zu können. 1829 wurde das Aufseesianum wieder eröffnet, dort verblieb die Anstalt für Unheilbare bis zum Jahre 1832, als für diese Zwecke der von Poschingerhof (Jakobsplatz 15) von der Stadt erworben wurde. Auch diese Räumlichkeiten reichten mit der Zeit nicht mehr aus, so dass sich die Stadt gezwungen sah, mit Urkunde vom 09.01.1877 das Barbara-Wachtersche-Grundstück an der St.-Getreu-Straße zur Errichtung eines größeren Neubaues zu erwerben. Bereits im September 1878 konnte das neue Anstaltsgebäude, das heute noch den Hauptbau bildet, bezogen werden. 1885 wurde der Name der Stiftung geändert in "Antonistift". Seit dem Jahre 1926 ist ein Altersheim angegliedert, in welchem ältere Personen in vollständige Verpflegung genommen werden.

Stiftungszweck

Sie dient der Fürsorge für alte Menschen. Der Stiftungszweck wird verwirklicht durch die Unterhaltung und den Betrieb des Altenheimes Antonistift. Das Altenheim gewährt alten Menschen, die im Regelfall das 60. Lebensjahr vollendet haben und in Bamberg wohnen oder durch Geburt, Berufsausübung oder in sonstiger Hinsicht mit der Stadt Bamberg verbunden sind oder waren, nicht nur vorübergehende Unterkunft, Betreuung und Pflege, wenn ein Leben in der häuslichen Umwelt nicht mehr möglich oder zweckmäßig ist.

Antragsberechtigung

Direkte Bezuschussung der Altenheime der Sozialstiftung Bamberg.