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Emil-Freiherr-Marschalk-von-Ostheim' sche-Stiftung Bamberg

Geschichte der Stiftung

Gründungsjahr: 1909

Der am 7. Juli 1903 verstorbene Emil Freiherr Marschalk von Ostheim machte die Stadt Bamberg durch sein Testament zur Erbin seines Nachlasses. Sie wurde Erbin mit der Auflage, das anfallende Vermögen zur Errichtung einer Stiftung zu verwenden. Diese Stiftung wurde mit Stiftungsurkunde vom 20.08.1909 errichtet. Die gewünschten Zwecke der Stiftung konnten jedoch nach der Inflation nicht mehr erreicht werden, weshalb im Jahre 1938 durch den Bamberger Stadtrat eine Änderung der Stiftungsbestimmungen vorgenommen und der Stiftungszweck an die veränderten Zeitverhältnisse angepasst wurden.

Stiftungszweck

  • Verleihung von Reisestipendien an Künstler und wissenschaftlich gebildete Leute zwecks Weiterbildung.
  • Auszeichnung und Drucklegung geschichtlicher Arbeiten.
  • Die Anschaffung von Kunstwerken für die städt. Sammlungen sowie zum Ankauf von Literatur für die Marschalk von Ostheim´sche Bibliothek.

Antragsberechtigung

Studierende im Alter bis zu 30 Jahren, die aus Ober-, Mittel-, oder Unterfranken oder dem Gebiet der ehemaligen Grafschaft Henneberg stammen, an der Universität Würzburg bzw. der Akademie der Bildenden Künste in München studieren und von dort ausgesucht worden sind.