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Wohnen im Alter

Wohnraumanpassung

Viele Menschen möchten verständlicherweise gerne auch im fortgeschrittenen Lebensalter oder nach eingetretener Schwerbehinderung in ihren bisherigen „vier Wänden“ wohnen bleiben. Leider sind diese Wohnungen oftmals nicht auf die gerade aktuellen Bedürfnisse zugeschnitten. Häufig können Wohnprobleme, die sich so im täglichen Leben zeigen, z.B. schon durch eine Anpassung der Einrichtungsgegenstände bzw. auch durch bauliche Veränderungen behoben werden.

Für nähere Informationen hierzu steht Ihnen die Beratungsstelle für lebenslaufgerechte Wohnplanung zur Verfügung.

In Zusammenarbeit mit dem Bauordnungsamt können für bauliche Veränderungen auch Auskünfte über mögliche Fördermaßnahmen erteilt werden.

So sind beispielsweise derzeit Maßnahmen zur behindertengerechten Anpassung von Wohnraum bis zu 10.000,-- € förderfähig.

Die Beratung ist selbstverständlich kostenlos.

Betreutes / Service Wohnen

Das so genannte „Betreute Wohnen“ oder „Service Wohnen“ hat sich in den letzten Jahren als eine von weiteren neuen Wohnformen herausgebildet. Kennzeichen dieser Wohnformen ist zum Beispiel, dass sich die Wohnungen durch Standort, Zuschnitt und Ausstattung an den Bedürfnissen älterer Menschen orientieren. In Verbindung mit einem Betreuungsservice bzw. abrufbaren Dienstleistungen werden so oft die Voraussetzungen für eine möglichst lange selbständige Lebensführung geschaffen.

„Betreutes Wohnen“ oder „Service Wohnen“ sind allerdings bislang keine gesetzlich definierten Wohnformen. Somit gibt es keine verbindlichen Richtlinien oder qualitativen Mindestanforderungen.
Darum sollte jedes Angebot genau geprüft werden!

Aufbau und Planung einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz

In einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft leben in der Regel eine Gruppe Menschen mit Demenz gemeinsam in einer großen Wohnung. Jeder Erkrankte bewohnt ein eigenes Zimmer. Küche, Badezimmer und Wohnzimmer nutzen die Mieter dagegen gemeinsam. Wie in jeder anderen Privatwohnung entscheiden die Mieter darüber, mit welchen Möbeln die Wohnung eingerichtet wird.

Ein ambulanter Pflegedienst betreut die Gemeinschaft rund um die Uhr. Das Ziel ambulant betreuter Wohngemeinschaften ist es, demenzkranken Menschen ein Leben in einer familienähnlichen Atmosphäre zu ermöglichen, um dadurch ihr Wohlbefinden zu verbessern. Im Mittelpunkt des WG-Lebens steht die gemeinsame Alltagsgestaltung. In ambulant betreuten Wohngemeinschaften können die Erkrankten bis zu ihrem Tod in einer Umgebung leben, die Geborgenheit und Sicherheit vermittelt, größtmögliche Selbständigkeit bietet und ihre Fähigkeiten fördert.

Adressen zum Thema:

Telefon: 0951 98028-14 (Frau Karin Müller (Mittagstisch))
Telefon: 0951 98028-0
www.seniorenzentrum-st-otto.de
Kontaktformular
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Telefon: 0951 40744-50
http://www.awo-bamberg.de
Telefon: 0951 40744-45 (Sozialstation)
Telefon: 0951 40745-53 (Tagespflege)
Kontaktformular
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Telefon: 0951 86802-00
Telefon: 0951 23901 (Frau Marietta Ruß (Mittagstisch))
www.dwbf.de
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