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04.09.2017

Bahnausbau im südlichen Landkreis: Anhörungsverfahren bis 4. Oktober

Möglichkeit zur Einsichtnahme in die Planunterlagen – Betroffene müssen Einwände bis 6. November einreichen

Das Eisenbahn-Bundesamt, Außenstelle Nürnberg, hat das Anhörungsverfahren und die Beteiligung der Öffentlichkeit für den viergleisigen Bahnausbau im benachbarten Planfeststellungsabschnitt 21 südlich der Bamberger Stadtgrenze beantragt. Direkt betroffen sind davon die Anliegergemeinden Strullendorf, Hirschaid und Altendorf. Aber auch Interessen von Bamberger Bürgerinnen und Bürger können berührt sein. Dann gilt es, fristgerecht Einspruch zu erheben bzw. die eigene Position zu vertreten.

Grundbesitz im Planungsbereich, landespflegerische Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen und Flächeninanspruchnahme abseits der eigentlichen Bahntrasse, Baustraßen oder Lagerflächen, die – auch nur vorübergehend – benötigt werden, sind nur einige Beispiele für mögliche Betroffenheiten. Festgelegt und nachzulesen sind diese in den umfangreichen Planunterlagen zum Vorhaben, zehn prall gefüllte Aktenordner u.a. mit Erläuterungsbericht, Bauwerksverzeichnis, Übersichts- und Lageplänen, Grunderwerbsplänen und -verzeichnissen, Höhenplänen und Querschnitten oder Hydrotechnischer Berechnung. Über die Umweltauswirkungen informieren eine Umweltverträglichkeitsstudie, schall- und erschütterungstechnische Untersuchungen, der Landschaftspflegerische Begleitplan sowie Unterlagen zur Hydrogeologie und Wasserwirtschaft.

Alle Planunterlagen liegen in der Zeit vom 4. September bis einschließlich 4. Oktober 2017 auch in der Stadt Bamberg, Baureferat, Zimmer-Nr. 1, Untere Sandstraße 34, 96049 Bamberg zur allgemeinen Einsicht aus (Montag bis Donnerstag: 9.00-17.30 Uhr, Freitag: 9.00-13.00 Uhr). Außerdem sind sie auf der Internetseite der Regierung von Oberfranken unter der Adresse www.reg-ofr.de/abspfa-21 veröffentlicht.

Einwendungen gegen den Plan sind bis einschließlich 6. November 2017 schriftlich bei der Stadt Bamberg oder direkt bei der Regierung von Oberfranken, Ludwigstraße 20, 95444 Bayreuth, Zimmer K 206, einzureichen. Die Einwendung muss den geltend gemachten Belang und das Maß seiner Beeinträchtigung erkennen lassen. Über die Einwendungen wird nach Abschluss des Anhörungsverfahrens durch die Planfeststellungsbehörde entschieden.