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Wohngeld

Wer erhält Wohngeld?

Seit über 50 Jahren unterstützt das Wohngeld einkommensschwache Bürgerinnen und Bürger bei ihren Wohnkosten. Das Wohngeld wird als Mietzuschuss (für Mieterinnen und Mieter) oder als Lastenzuschuss (für selbstnutzende Eigentümerinnen und Eigentümer) geleistet. Die Kosten teilen sich Bund und Freistaat Bayern je zur Hälfte.  

Auf Wohngeld besteht ein Rechtsanspruch. Jeder, der die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt, kann seinen Anspruch geltend machen. Voraussetzung ist unter anderem, dass keine Transferleistungen (z. B. Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld, Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, BAföG, Berufsausbildungsbeihilfe) bezogen werden.  

Wohngeld können Sie nur erhalten, wenn Sie einen Antrag stellen. Eine Bewilligung ist - bei Vorliegen der Voraussetzungen - grundsätzlich erst ab dem Monat möglich, in dem der Antrag gestellt wird.  

Weitere Informationen und Antragsformulare erhalten Sie über den Link in der Randspalte oder bei Ihrer zuständigen Wohngeldbehörde, an die Sie sich auch bei Fragen wenden können. 

Bitte beachten Sie, dass Antrags- und sonstige Unterlagen persönlich nur nach vorher vereinbarten festen Terminen abgegeben werden können. Bitte vereinbaren Sie daher vorab, gerne auch telefonisch, mit dem für Sie zuständigen Sachbearbeiter einen passenden Termin. 

Wie wird das Wohngeld ermittel?

Das Wohngeld ist abhängig

  • von der Zahl der zu berücksichtigenden Haushaltsmitglieder
  • vom anzurechnenden Gesamteinkommen des Haushaltes
  • von der Höhe der monatlichen Miete bzw. Belastung

Anzugeben sind alle Einnahmen in Geld und Geldwert ohne Rücksicht auf ihre Quelle und unabhängig davon, ob sie wohngeldrechtlich als Einkommen zu berücksichtigen sind. Bei der Ermittlung der Miete bleiben Kosten für Heizung, Warmwasser, Haushaltsstrom sowie Garage bzw. Stellplatz außer Betracht. Außerdem gelten nach Haushaltsgröße gestaffelte Miet- bzw. Belastungshöchstbeiträge.