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11.07.2018

Sanierungsprogramm an den Schulen geht weiter

Bürgermeister und Sprecher des Kultursenates machten sich bei Schulhausbegehung ein Bild von drei exemplarischen Grundschulen

„Investitionen in Kinder und Jugendliche sind die Besten“, so formulierte Bürgermeister Dr. Christian Lange in seiner Funktion als Schulreferent sein Credo bei der alljährlichen Schulhausbegehung mit den Sprechern des Kultursenates im Bamberger Stadtrat. Das Programm der Schulhaussanierungen soll nach seinem Wunsch erfolgreich fortgeführt werden.

Neben den „dicken Brocken“ wie dem Dientzenhofer- und dem Kaiser-Heinrich-Gymnasium sollen aber gerade auch die Grund- und Mittelschulen in Schuss gehalten und modernisiert werden. Exemplarisch dafür wurden für die Schulhausbegehung drei Bamberger Grundschulen ausgewählt: die Hainschule, die sich gerade mitten in der Teilsanierung befindet, das Schulhaus Bug, an dem die Maßnahmen bereits weitgehend abgeschlossen sind, und die Kunigundenschule in der Gartenstadt, wo noch Sanierungsbedarf besteht.

Bei der ersten Station, der Hainschule, ist schon von außen eine der Modernisierungsmaßnahmen nicht zu übersehen: Wie Natalie Zitzmann und Günter Engert vom städtischen Immobilienmanagement erläuterten, ist die in verschiedenen Grünfarben gehaltene Fluchttreppe an der Außenfassade Teil der umfassenden Brandschutzmaßnahmen, die hier wie auch bei anderen Schulen oberste Priorität haben. „Die Sicherheit unserer Kinder ist das höchste Gut“, erklärte Bürgermeister Dr. Christian Lange. Was nicht heißt, dass andere bauliche Verbesserungen vernachlässigt würden. So wurden an der Hainschule u.a. das Gelände neu eingezäunt, Räume neu gestrichen, farbenfrohe neue Spinde installiert und in Kooperation mit dem Elternbeirat ein Klettergerüst aufgebaut. Ein großer Wunsch der Schulfamilie ist für kommendes Jahr geplant: die Sanierung der in die Jahre gekommenen Toilettenanlagen.

Letzteres war auch im Schulhaus Bug als „Zweigstelle“ der Kaulbergschule lange Zeit ein großes Thema. Jetzt konnten sich die Stadträte ein Bild von den zeitgemäß sanierten Sanitäranlagen machen, die den vorherigen Zustand vergessen lassen. Brandschutz war auch hier ein Kernpunkt der Sanierung, zudem wurde der Zugangsbereich außen wie innen völlig neu und barrierefrei gestaltet. Die Verkehrssicherheit zur Straße hin konnte deutlich erhöht werden. Aber auch die Klassenräume wurden mit Akustikdämmung und neuen Böden auf einen modernen Stand gebracht. „Eine sehr gelungene Sanierung“, lobten mehrere Stadträte ausdrücklich die Arbeit der städtischen Immobilienmanagements unter der Leitung von Werner Kühhorn.

Dritte Station war die Kunigundenschule in der Gartenstadt. Hier stehen die notwendigen Sanierungsarbeiten noch weitestgehend bevor, aber die Planungen sind bereits in vollem Gange. So wird das auch hier drängende Thema der Toilettenanlagen bereits in den kommenden Sommerferien umgesetzt. Das große Programm der Brandschutzmaßnahmen ist für 2019 geplant. Verbesserungsbedarf gibt es außerdem in vielen Klassenräumen im Bereich der Akustik. Hier wurden erste Maßnahmen bereits umgesetzt.

Die Schulhausbegehung habe sehr gut die drei Säulen des Sanierungsprogramms Schulen aufgezeigt, befand Bürgermeister Dr. Christian Lange im Anschluss: Maßnahmen des laufenden Bauunterhalts, Teilsanierungen mit dem Schwerpunkt Brandschutz sowie Generalsanierungen, wie sie bei der Martinschule umgesetzt wurde und bei der Trimbergschule anstünde.

Bürgermeister Dr. Christian Lange dankte besonders dem städtischen Immobilienmanagement, das mit Planung und Umsetzung der Sanierungsmaßnahmen an den Schulen betraut ist. Im Kultursenat am 11. Juli wird über die Empfehlung für die Beantragung von Haushaltsmitteln von baulichen Maßnahmen an den Schulen für das Haushaltsjahr 2019 beraten. Die Verwaltung schlägt hierfür eine Gesamtsumme von 3,96 Mio. € vor. In den Beratungen des städtischen Haushalts im Herbst wird sich dann letztlich entscheiden, welche Mittel im Jahr 2019 in die Schulen investiert werden können.