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09.07.2018

Grundsteinlegung für das neue Digitale Gründerzentrum

„Lagarde1“ auf Konversionsfläche nimmt konkrete Form an: OB und Landrat zusammen mit Wirtschaftsminister vor Ort

Gemeinsam haben OB Andreas Starke und Landrat Johann Kalb mit dem bayerischen Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer den Grundstein für das neue Digitale Gründerzentrum „Lagarde1“ auf dem Konversionsgelände im Bamberger Osten gelegt. An der Ecke Berliner Ring/ Zollnerstraße entsteht bis zum Herbst 2019 ein Gemeinschaftsprojekt von Stadt und Landkreis Bamberg, nämlich das innovative Gründerzentrum für Unternehmer und Startups mit digitalem Geschäftsmodell. OB Starke und Landrat Kalb: „Wir sind voll im Zeit- und Kostenplan und stärken damit die Wirtschaftsregion Bamberg.“

„Lagarde 1 wird ein Leuchtturm, der auch über Oberfranken hinaus eine große Strahlkraft entwickeln wird“, so Oberbürgermeister Andreas Starke, Landrat Johann Kalb und Wirtschaftsminister Franz Josef Pschierer übereinstimmend. In Zukunft werde „Lagarde1“ digitalen Talenten und Gründern in Bamberg eine kreative Heimat geben. Als „hochattraktiv, zukunftsorientiert und wirtschaftsfreundlich“ bezeichnen Kalb, Starke und Pschierer das Projekt, das die enge Zusammenarbeit zwischen der Universität und der Region vertiefen soll.

Möglich macht das Digitale Gründerzentrum ein Förderprogramm des Freistaates Bayern, das den Bau des Gründerzentrums mit bis zu 75 Prozent fördert. „Rund 80 Millionen Euro investieren wir im Rahmen der Initiative Gründerland.Bayern in digitale Gründerzentren. Bayern wird dadurch zu einem Gründerstandort von internationalem Rang. Wer in Bayern gründet, findet beste Bedingungen: einen Staat, der bei der Finanzierung und ganz praktischen Fragen hilft, etablierte Erfolgsunternehmen als Auftraggeber, eine unvergleichliche Forschungslandschaft und Finanzierungsangebote“, so Pschierer. Das Gesamtvolumen des Bauprojektes in Bamberg als Teil dieser Initiative beträgt 11,9 Millionen Euro. Auf dem Lagarde Campus entstehen neben „Lagarde1“ auf 19,4 Hektar attraktive Wohnungen, Gewerbe- und Kulturflächen. „Lagarde1“ bildet dabei den Nukleus für ein neues IT-Quartier. Bamberg hat mit einer starken Fakultät für Wirtschaftsinformatik und Angewandte Informatik an der Otto-Friedrich-Universität, erfolgreichen IT-Unternehmen, dem IT-Cluster Oberfranken und der Zentralstelle Cybercrime. „Beste Voraussetzungen für einen neuen digitalen Hot-Spot“, so Starke. OB und Landrat dankten dem Minister Pschierer „von Herzen für die großartige finanzielle Förderung.“

Im neuen Zentrum werden neben einer großen projektbezogenen Arbeitsfläche für Firmenkooperationen ein Creative Cube, eine Recreation Area, eine großzügige Cafeteria, ein Co-Working-Space, verschiedene Seminar- und Büroräume sowie ein großer Tagungsraum für bis zu 199 Personen entstehen. Damit trägt „Lagarde1“ zur Adressbildung des Lagarde Campus bei und strahlt auf das gesamte Quartier aus.

Parallel zum Bau von „Lagarde1“ starteten bereits im Januar die Netzwerkaktivitäten der IGZ Bamberg GmbH, die auch Betreiberin des neuen Zentrums sein wird. Die Netzwerkmanager Katharina Kroll und Ralf Stöcklein haben es seit Projektbeginn erfolgreich geschafft, Unternehmen, Startups und Hochschulen zum Wohle der Wirtschaftsregion Bamberg zu koordinieren. Alle Aktivitäten zielen darauf, innovativen Startups in der Region ein ideales Umfeld zu bieten, um die Möglichkeiten der digitalen Technik für neue Produkte, Dienstleistungen und Geschäftsideen zu nutzen.