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Wasser 2025: Kanal-, Leitungs- und Straßenbau "Sutte"

Information der Anwohner: Aktueller Sachstand Februar 2017

Nach Vergabe der Ingenieurleistungen wurde die Ausführungsplanung für das Projekt "Sutte" (zwischen Altenburger Straße bis Torschuster inkl. Treppe und Maternstraße) sowie die Ausschreibung für die Provisorien der Versorgungsleitungen und Kabelverlegungsarbeiten erstellt bzw. vorbereitet. Bedingt durch nicht vorhersehbare bauliche Rahmenbedingungen wurde allerdings im November 2016 anstelle der Entwurfsplanung vom Oktober 2015 eine Umplanung mit einer Trassenbündelung in der Straßenmitte veranlasst. Dazu wurde im November 2016 mit der Erstellung einer Entwurfsplanung für die neuen Leitungstrassen begonnen.

Derzeit befindet sich die neue Planung hinsichtlich Kosten und Rahmenterminplan in der internen Abstimmung. Gleichzeitig werden Fragen der Anlieger aus den Bürgerinformationsveranstaltungen vom September 2015 unter der veränderten Ausgangslage neu bewertet.

Während bisher von einer Verlegung von Gas- und Wasserleitungen in 2017 sowie Kanalbau in 2018 ausgegangen wurde, müsste bei einer Trassenbündelung mit dem Kanalbau begonnen werden. Die bisher vorgesehenen Termine des Projektfortganges sind damit nicht mehr einzuhalten.

In Hinblick auf haushaltsbezogene Belange, Fortschreibung der Planung und Information der Anlieger wird der bisherige Zeitpunkt (Anfang 2017) der vorgesehenen Bürger-/Anwohnerversammlung als nicht mehr sinnvoll erachtet. Eine endgültige Festlegung des Termines steht derzeit noch aus.

Hintergrund

Die Stadtwerke Bamberg Energie- und Wasserversorgungs GmbH planen das bestehende Wasserleitungsnetz im Bereich Sutte, Maternstraße, Michelsberger Straße und Michelsberg zu erweitern. Zur hydraulischen Einbindung des neuen Hochbehälters West unterhalb der Altenburg in das bestehende Trinkwassernetz ist im Rahmen des Gesamtprojektes "Wasser 2025" unter anderem die Verlegung einer neuen Wasserhauptleitung von der Sutte bis zum Eingang Michelsberg an der St.-Getreu-Straße geplant, um die nördlichen Stadtteile besser zu versorgen. Die Baumaßnahme dieser Leitung ist als Fortführung der Neuverlegungen in der Altenburger Straße und "Sutte – Am Knöcklein" zu sehen. Zusätzlich dient diese Hauptleitung in der Dimension DN 300 (Innendurchmesser 30 cm) der Vorsorge für den Brandschutz, der Netzredundanz und der direkten Wasserzuführung zum neuen Pumpwerk in der Wildensorger Straße, welches im Zusammenhang mit dem stillgelegten Hochbehälter Jakobsberg benötigt wird.

In der Sitzung des Bau- und Werksenates vom 11.11.2015 wurde das Gesamtvorhaben umfassend vorgestellt. Entsprechend des Beschlusses des Bau- und Werksenates wurde die Maßnahme in enger Zusammenarbeit zwischen den Stadtwerken und dem Entsorgungs- und Baubetrieb weiter vorbereitet. Insbesondere wurde ein VOF-Verfahren für die Vergabe der Ingenieurleistungen begonnen. Parallel hierzu wurde in Zusammenarbeit mit dem Projektmanagement Reichel eine Machbarkeitsstudie für die anspruchsvolle Baulogistik erstellt.

Das Projekt wird aus organisatorischen Gründen in zwei Einzelprojekte "Sutte" und "Michelsberg" aufgeteilt:

  • Sutte zwischen Altenburger Straße und Torschuster inkl. Teile der Maternstraße
  • Michelsberger Straße, Michelsberg bis Maienbrunnen

Vergabeverfahren für das Projekt "Sutte - Kanal-, Leitungs- und Straßenbau"

Im Frühjahr 2016 hatten die Stadtwerke Bamberg und der Entsorgungs- und Baubetrieb der Stadt (EBB) - unterstützt durch das Projektmanagementbüro Guntau:Kunz - ein Vergabeverfahren eingeleitet. Im Zuge der europaweiten Ausschreibung gingen insgesamt 20 Anfragen zur Übersendung der Bewerbungsunterlagen ein. Fünf Bewerber reichten ihre Unterlagen fristgerecht ein. Diese Bewerbungen wurden in einer ersten Bewertungsstufe anhand eines Kriterienkataloges bewertet. In der sich anschließenden zweiten Verhandlungsstufe wurde den ausgewählten Ingenieurbüros am 25.05.2016 die Möglichkeit zur Präsentation sowie zur Angebotsübergabe (Ingenieurleistungen der Baumaßnahme) geboten. Im Anschluss wurde die Rangfolge der Bewerber ermittelt.

Das Ergebnis des VOF-Verfahrens wurde dem Bau- und Werksenat am 08.06.2016 vorgestellt.