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02.11.2018

Friedensbrücke und Europabrücke: Bauwerksprüfung ab dem 6. November

Tragfähigkeit, Stand- und Verkehrssicherheit im Fokus

Vom 6. bis zum 9. November wird an der Friedensbrücke sowie der Europabrücke die alle sechs Jahre erforderliche Hauptprüfung durchgeführt. Hierzu wird ein so genanntes Brückenuntersichtgerät eingesetzt, das am Fahrbahnrand auf der Brücke aufgestellt ist. In Verbindung damit ist eine punktuelle, einseitge Sperrung jeweils eines Fahrstreifens am Regensburger Ring erforderlich. Der Fußgängerverkehr wird auf die jeweils gegenüberliegende Seite gelenkt. Radfahrer werden gebeten abzusteigen. Die Wegeverbindungen der Uferwege sind nicht beeinträchtigt.

Der Entsorgungs- und Baubetrieb der Stadt Bamberg (EBB) ist als Straßenbaulastträger verantwortlich dafür, dass alle Brücken den Anforderungen der Sicherheit und Ordnung genügen. Zur Gewährleistung der ordnungsgemäßen Tragfähigkeit, Standsicherheit und Dauerhaftigkeit sind turnusmäßige Prüfungen und Überwachungen vorgeschrieben. Damit ist sichergestellt, dass eingetretene Mängel und Schäden frühzeitig erkannt, bewertet und beseitigt werden können, bevor größere Schäden auftreten oder die Verkehrssicherheit entscheidend beeinträchtigt wird.

Erkennung des Ist-Zustands und Schadenserfassung sind das Ziel der Überwachung durch einen sachkundigen Ingenieur, der auch die statischen und konstruktiven Verhältnisse der Bauwerke beurteilen kann. In der Regel genügen hierzu Sichtprüfungen. Darüber hinaus sind bei den Hauptprüfungen alle, auch die schwer zugänglichen Bauwerksteile, gegebenenfalls unter Zuhilfenahme von Besichtigungseinrichtungen, Rüstungen und ähnlichem, handnah zu prüfen.