Seiteninhalt
27.06.2018

OB Starke: »Sutte geht schneller voran als geplant«

Neuer Zeitplan zu den Leitungsarbeiten bis Mitte 2019

Gute Nachrichten zur Baumaßnahme Sutte: Der Kanal- und Leitungsbau entlang der Strecke Sutte – Maternstraße – Jakobsplatz verläuft schneller als angenommen. Angesichts der konzentrierten Arbeitsweise der beauftragten Firmen und den günstigen Witterungsbedingungen „geht die Baustelle Sutte schneller voran als geplant“, so der Oberbürgermeister Andreas Starke. Mitte Juni 2018 ist bereits der Umsetzungsstand erreicht, der nach Bauzeitenplan für Jahresende vorgesehen war. In ihrem aktualisierten Grobkonzept zum weiteren Bauablauf geht die bauausführende Firma Josef Pfaffinger GmbH, Passau, nun von einem Ende der Leitungsbauarbeiten bis Mitte 2019 aus.

Die Vollsperrung der Sutte sei notwendig gewesen, um Störungen der Baustellen zu vermeiden. Es konnte wertvolle Zeit gewonnen werden, die nun dem günstigen Bauablauf zu Gute kommt. Damit konnten die Verlegung eines neuen Mischwasserkanals, von Kabelschutzrohren, je zweier Wasser- und Gasleitungen sowie die Erneuerung der Kanalanschlussleitungen zwischen der Altenburger Straße und dem Teufelsgraben entsprechend zügig hergestellt werden. „Das ist gut für die Anwohner und die Verkehrsteilnehmer“, erklärte der Oberbürgermeister.

Wie im Leistungsverzeichnis mit der Baufirma ausdrücklich festgelegt, wird auch bei schnellerem Baufortschritt nahtlos weitergebaut. Das bedeutet, dass die für das erste Halbjahr 2019 vorgesehene Entfernung und Neuverlegung des Abwasserkanals sowie der Leitungsnetze zwischen der Einmündung Teufelsgraben und der Treppenanlage, die Sutte und Maternstraße verbindet, ohne Unterbrechung fortgeführt werden. Im kommenden Jahr geht es mit den Tiefbauarbeiten zwischen Maternstraße Nr. 53 und Jakobsplatz weiter.

Nach Abschluss dieser Bauphase wird das Baufeld in der Sutte provisorisch mit einer Asphaltschicht verschlossen. Der eigentliche Straßenbau mit Erneuerung der Oberflächen mit unterschiedlichen Pflasterbelägen beginnt dann voraussichtlich im Sommer 2020 und dauert etwa bis zum Frühjahr 2021. Ursprünglich hatten die Projektverantwortlichen etwa ein halbes Jahr länger für den Kanal- und Leitungsbau eingeplant. Mit der erforderlichen Erneuerung von Straßen, Gehwegen und Seitenflächen sollen gleichzeitig städtebauliche und verkehrliche Verbesserungen erreicht werden.

Zusätzlich zum Zeitgewinn gibt es eine weitere gute Nachricht für die Anlieger, denen die Straßenausbaubeiträge erspart bleiben. „Nachdem eine Änderung des Kommunalabgabengesetzes (KAG) eingetreten ist, werden die betroffenen Bürgerinnen und Bürger entlastet. Die Stadt hat diese Möglichkeit gefördert, weil vor einem bestimmten Stichtag die Maßnahme ausgeschrieben worden ist.“ Die entstehende Finanzierungslücke muss dabei auch nicht die Stadt schließen. Vielmehr hat der Gesetzgeber die Überleitungsvorschriften so ausgestaltet, dass hierfür der Freistaat Bayern eintritt. Der Mut der EBB-Werkleitung und der Stadtwerke-Geschäftsführung zum Projekt „Wasser 2025“ und damit zur Neuverlegung einer Wasserhauptleitung zwischen Sutte und Michelsberg zahlt sich aus. Gleichzeitig wird auch die Haltung der Projektverantwortlichen bestätigt, ungeachtet der politischen Debatte über Straßenausbaubeiträge zu Jahresbeginn, die Infrastrukturmaßnahme nicht „auf Eis zu legen“, sondern den Zeitplan der Ausschreibung „durchzuziehen“.