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11.02.2019

»Bildung integriert« geht in die Verlängerung

Bildungsbüro kann erfolgreiche Arbeit zwei weitere Jahre fortsetzen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) verlängert die Förderung des Projekts „LernStadt Bamberg – Von Zuständigkeiten für einzelne zu Verantwortlichkeiten für alle“ um weitere zwei Jahre.

In der dreijährigen ersten Förderphase, die heuer am 31. März endet, konnte das Bildungsbüro als Stabsstelle im Referat Bildung, Schulen und Sport bei Bürgermeister Dr. Christian Lange eingerichtet und etabliert werden.
Das wesentliche Ziel des Förderprojekts war und ist es, ein datenbasiertes kommunales Bildungsmanagement aufzubauen. Im Bereich des Bildungsmonitorings wurden bildungsrelevante Daten und Informationen gesammelt, systematisiert und aufbereitet. Mit den ersten drei Bänden des Bamberger Bildungsentwicklungsplans konnten so Strukturen und Entwicklungen in der Bamberger Bildungslandschaft beschrieben, Zusammenhänge ermittelt und Problemlagen identifiziert werden. Die Fortschreibung des Bildungsentwicklungsplans wird es auch weiterhin ermöglichen, dass bildungsrelevante Informationen allen Bildungsakteuren sowie der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung stehen und der lokalen Politik als Unterstützung für bildungspolitischen Entscheidungen dienen.
Anfragen aus innerstädtischen Fachämtern, politischen Fraktionen und der Öffentlichkeit verdeutlichen, dass das Bildungsbüro mittlerweile als kompetenter Ansprechpartner zu Fragen der Bildung wahrgenommen wird. Bildungsrelevante Zahlen werden allen Interessierten z.T. online zur Verfügung gestellt.
Aufbauend auf dem Bildungsmonitoring fungiert das Bildungsmanagement als Schnittstelle zu Bildungsakteuren vor Ort, beteiligt sich an bestehenden und etabliert neue Netzwerke, entwickelt Ideen für Kooperationen und Projekte und organisiert seit 2016 jährliche Bildungskonferenzen, die eine breite Einbindung der Bürgerinnen und Bürger ermöglichen.
In Zusammenarbeit mit dem Bildungsbüro des Landkreises wurde in der ersten Projektlaufzeit ein gemeinsamer Bildungrat aufgebaut, der als beratendes Gremium in Bildungsfragen zweimal pro Jahr zusammen kommt, aktuelle bildungsbezogene Themen diskutiert und neue Handlungsfelder benennt. Die Bewerbung zur „Digitalen Bildungsregion in Bayern“ – ein Qualitätssiegel des Staatministeriums für Unterricht und Kultus – ist ebenfalls eine „Gemeinschaftsproduktion“. Noch in diesem Jahr darf mit einer Verleihung des Siegels gerechnet werden. Die beiden Bildungsbüros koordinieren den gesamten Prozess.

Bürgermeister Dr. Lange zeigte sich angesichts der positiven Mitteilung aus dem Bundesministerium erfreut, dass die mit der nun feststehenden finanziellen Absicherung „die höchst erfolgreiche Arbeit im Bildungsbüro in den nächsten Jahren weitergeführt werden kann“.

Gefördert wird das Projekt „LernStadt Bamberg – Von Zuständigkeiten für einzelne zu Verantwortlichkeiten für alle“ im Programm „Bildung integriert“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung aus dem Bundeshaushalt und Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) 2019-2021. Nimmt man die Fördermittel des weiteren Projekts „LernStadt Bamberg – Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte“, das ebenfalls im Bildungsbüro angesiedelt ist, hinzu, so haben die eingeworbenen Mittel inzwischen die 500.000 €-Marke überschritten, so Projektleiter Matthias Pfeufer. „Solche Erfolge sind nur als Teamleistung möglich.“

Information und Kontakt: Daniela Ofner und Dr. Ramona Wenzel, Projektleitung: Dr. Matthias Pfeufer, E-Mail: bildungsbuero@stadt.bamberg.de, Telefon 0951 87-1435/-1436.