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05.07.2018

»Kaliko muss gerettet werden«

OB Starke sichert Kaliko volle Unterstützung zu und erwartet konstruktive Lösung im laufenden Insolvenzverfahren

„Kaliko muss gerettet werden“, so reagiert die Stadt Bamberg auf den jetzt bekannt gewordenen erneuten Insolvenzantrag der Bamberger Kaliko. „Die Kaliko ist ein wichtiges Bamberger Traditionsunternehmen, das der Stadt am Herzen liegt“, so der Bamberger Oberbürgermeister Andreas Starke. Nach der vorangegangenen Insolvenz hatte man große Hoffnungen auf die englischen Investoren gesetzt, die sich nun offenbar nicht erfüllt haben. „Die bedrohten Arbeitsplätze dürfen nicht Opfer von Managementfehlern werden“, sagt der Wirtschaftsreferent Dr. Stefan Goller.

„Wir haben uns sofort mit der Geschäftsleitung in Verbindung gesetzt und unsere Unterstützung angeboten, damit die 130 Arbeitsplätze erhalten werden können“, so Goller weiter. „Wir hoffen, dass sich die Überzeugung der Geschäftsleitung bewahrheitet, einen neuen Investor zu finden. „Dabei muss die komplette Belegschaft übernommen werden“, fordert OB Starke.

„Mit 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zählt die Bamberger Kaliko zu einem der größeren Arbeitgeber der Stadt. Wir werden nichts unversucht lassen, die Bamberger Kaliko bei der Suche nach Investoren zu unterstützen, um damit die Arbeitsplätze zu retten“, bekräftigt Oberbürgermeister Andreas Starke. Bereits in der Vergangenheit hat die Stadtverwaltung das Unternehmen bei der Akquise von Fördermitteln erfolgreich beraten.