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10.09.2019

Mehr Rücksicht auf Schülerinnen und Schüler

Neue Geschwindigkeitsanzeigen in Bug und Bamberg Ost

Besonders in der ersten Schulwoche spielt das Thema Schulwegsicherheit eine große Rolle. In der Kloster-Langheim-Straße auf Höhe des Parkplatzes der Graf-Stauffenberg-Schulen und beim Schulhaus in Bug wurden nun zwei neue Geschwindigkeitsanzeigen in Betrieb genommen. Die Kosten dafür haben die Sparkasse Bamberg und der Genossenschaftskreisverband der VR Bank Bamberg als Sponsoren übernommen, montiert wurden die Geräte von den Stadtwerken Bamberg. Beide Messanlagen sollen dafür sorgen, dass Verkehrsteilnehmer mit Tempo 30 an Schulen vorbeifahren.

Die Sommerferien waren lang – sechs Wochen war es ruhig an Bambergs Schulen. Doch mit dem Beginn des neuen Schuljahres wuseln nun in der ganzen Stadt wieder Hunderte Kinder an den Schulen. Dorthin kommt der Nachwuchs zu Fuß, mit dem Fahrrad, per Bus oder wird mit dem Auto gebracht. „Es ist uns seit vielen Jahren ein Anliegen, dass unsere Kinder sicher zur Schule und den Betreuungsangeboten und wieder zurück nach Hause kommen. Deswegen haben wir in der ersten Schulwoche einige konzertierte Aktionen gestartet“, sagte Bambergs Zweiter Bürgermeister und Schulreferent, Dr. Christian Lange, bei einem Ortstermin vor der „Blauen Schule“. Lange bittet alle Verkehrsteilnehmer darum, mehr Rücksicht auf die Schülerinnen und Schüler zu nehmen, um die Kinder nicht zu gefährden.

Der Schulreferent sowie Vertreterinnen und Vertreter des Schulamtes bedankten sich bei den beiden Sponsoren, der Sparkasse Bamberg und der VR-Bank Bamberg, für die zwei neuen Geschwindigkeitsanzeigen. Die Kosten für den Unterhalt übernimmt die Stadt Bamberg.

Im Vorfeld hatten sich Akteure der beiden Sponsoren, der Kreisverkehrswacht Bamberg, der Stadtwerke Bamberg, der Bamberger Polizei, des Landratsamtes und der Stadt Bamberg zu mehreren Treffen zusammengefunden. Darin ging es um die Frage, welches Ersatzprojekt man für die in den vergangenen Jahren ebenfalls gesponserten „gelben Mützen“ auftun könne. Diese waren bisher zum Schuljahresanfang an die Erstklässler verteilt worden, wurden aber nur für eine kurze Zeit von den Kindern getragen. Diesen Eindruck bestätigten die Verkehrserzieher der Bamberger Polizei, Klaus Fuß und Franz Werner. So einigten sich alle Beteiligten, anstatt der „gelben Mützen“ zwei Geschwindigkeitsmessanlagen anzuschaffen. Diese zeigen die gefahrenen km/h an und symbolisieren dem Verkehrsteilnehmer durch ein lachendes oder trauriges Gesicht, ob er sich an die vorgeschriebenen 30 km/h gehalten hat oder nicht.

Ines Schellmann, Verkehrssachbearbeiterin bei der Bamberger Polizei, betont: „Es ist wichtig, den Autofahrern zum Schulanfang die Sicherheit von Kindern im Straßenverkehr wieder ins Bewusstsein zu rufen.“ Schellmann startet im Zusammenhang damit gleich noch einen Aufruf: Wer sich selbst ganz praktisch mit einbringen möchte, kann ehrenamtlicher Schulweghelfer werden. Interessenten wenden sich an die Verkehrserzieher der Polizei unter der Telefonnummer 0951/9129232.