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Feldkirchen

Topografie und Geschichte

Die rund 14.000 Einwohner zählende Stadt Feldkirchen, die aus dem Zusammenschluss von fünf Gemeinden zu einer Großgemeinde hervorging, bildet den geografischen Mittelpunkt des Bundeslandes Kärnten und liegt an wichtigen Verkehrswegen wie zum Beispiel der Eisenbahnlinie Villach-Wien.

Die wirtschaftlich von Handwerk und mittelständischen Gewerbebetrieben geprägte Stadtgemeinde mit einer Grundfläche von 77,5 Quadratkilometern ist von einem landwirtschaftlich genutzten Umland umgeben. Durch die Stadt fließt die Tiebel, ein Fluss mit der örtlichen Besonderheit, auch im Winter nicht zuzufrieren.

Nachdem die Umgebung von Feldkirchen bereits seit ca. 4000 Jahren als Siedlungsgebiet dient, gilt das Jahr 888, welches in einer von Kaiser Arnulf von Kärnten ausgestellten Urkunde erwähnt ist, als Geburtsjahr Feldkirchens. Somit ist das frühere "Veldchiricha" älter als die heutige Landeshauptstadt Klagenfurt. Im Jahre 1166 begann mit dem Erwerb des Marktes Feldkirchen die Bamberger Herrschaft für den Ort. Diese lange Periode der Zugehörigkeit zum Hochstift Bamberg endete mit dem Verkauf der Kärntner Besitzungen an Maria Theresia von Österreich im Jahre 1759. Auch in der Zeit danach blieb die Verbindung zwischen den Bevölkerungen beider Städte erhalten und bildete die Grundlage für eine langjährige Freundschaft.

Stadtrat

  • Der Stadtrat (Stadtregierung), der vom Gemeinderat aus seiner Mitte ebenfalls auf die Dauer von sechs Jahren gewählt wird, besteht aus sieben Personen (neue Wahl 2021).

Gemeinderat

  • Der Gemeinderat (Gemeindeparlament) besteht aus 31 Personen, die auf die Dauer von sechs Jahren direkt vom Volk gewählt werden (letzte Wahl 2015).

Entstehung der Partnerschaft

  • 1959: waren die 600-jährige Zugehörigkeit Feldkirchens zu Bamberg und die 200-jährige Zugehörigkeit zu Österreich Anlass für Feierlichkeiten, die auch den Beginn neuerlicher direkter Beziehungen zwischen Bamberg und Feldkirchen markierten. Seither hat sich ein reger Austausch auf vielfältigen Ebenen, insbesondere durch verschiedene Vereinsaktivitäten aufgebaut.
  • 1. Oktober 1993: Unterzeichnung des Partnerschaftsvertrages zwischen Bamberg und Feldkirchen im Rahmen einer Festsitzung im Bamberger Amthof, der die langjährige Freundschaft schriftlich manifestiert.

Kulturelle Besonderheiten

  • Alle drei Jahre ist Feldkirchen Schauplatz des österreichischen Bundesblasmusikwettbewerbs.

Partnerschaftliche Besonderheiten

  • jährlicher Austausch von VerwaltungspraktikantInnen
  • Messe "Carinthia" (seit 1997) jährlich
  • Pferdemesse "Hippologika"

Anreise

  • Auto: Über die Autobahn München-Salzburg ist Feldkirchen bequem mit dem Auto zu erreichen.
  • Bahn: Die Zugverbindung nach Feldkirchen ist sehr gut, so dass man Feldkirchen täglich in ca. sieben Stunden erreichen kann.
  • Flugzeug: Ab Nürnberg - Wien - Klagenfurt