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24.10.2017

Mehrgenerationen-Parcours für Bamberg

Frei zugängliche Fitnessgeräte für alle Altersgruppen im ERBA-Park

Kraft und Koordination zu trainieren, möglichst viel in Bewegung sein und den Körper fit zu halten, das sind die Ziele, die die Stadt Bamberg mit Mehrgenerationen-Parcours verfolgt. Insgesamt drei sollen im Bamberger Stadtgebiet entstehen – der erste wurde nun neben dem Spielplatz am „Birkenhain“ auf der ERBA-Insel in Gaustadt eröffnet.

Initiiert wurde der Mehrgenerationen-Parcours vom Förderverein zur Nachhaltigkeit der Landesgartenschau Bamberg 2012 e.V. Der Verein ist mit seiner Idee beim städtischen Garten- und Friedhofsamt sowie dem Kultur-, Schulverwaltungs- und Sportamt auf offene Ohren gestoßen, denn hier verfolgt man seit geraumer Zeit das Ziel, kostenlose Sportmöglichkeiten für alle Altersgruppen im Stadtgebiet zu verwirklichen. „Mit seiner großzügigen Spende von 19.000 Euro hat der Förderverein einen ersten wichtigen Impuls für das Gesamtprojekt gegeben. Dafür sind wir sehr dankbar“, freute sich Bürgermeister Dr Christian Lange. An insgesamt sechs Fitnessgeräten können Jung und Alt die Rückenmuskulatur stärken, die Ausdauer trainieren und die Bein- und Hüftmuskulatur gezielt aufbauen. Darüber hinaus beinhaltet der multifunktionale Parcours auch Geräte, die teilweise behindertengerecht sind. Damit trägt er auch dem inklusiven Ansatz Rechnung. Den Einbau, die Oberflächengestaltung und den Erhalt der Anlage hat das städtische Gartenamt übernommen.

In einem nächsten Schritt könnten in den nächsten Jahren neben der Festwiese im Volkspark und an der Bayerleins-Wiese im Haingebiet weitere Parcours entstehen.

Mit den geplanten drei Mehrgenerationen-Parcours könnte eine gute räumliche Abdeckung des Stadtgebietes erreicht werden. Gleichzeitig könnte das Garten- und Friedhofsamt mit diesen Anlagen nicht nur die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger fördern, sondern auch Treffpunkte für Alt und Jung schaffen, um den Kontakt und den Austausch zwischen den Generationen zu fördern.

Für die Verwirklichung weiterer Parcours ist die Stadt Bamberg jedoch auf die Unterstützung durch Sponsoren analog zu den Förderern der Landesgartenschau angewiesen. „Für jeden Hinweis aus der Bevölkerung wäre das städtische Garten- und Friedhofsamt sehr dankbar“, erklärte Robert Neuberth, der Leiter des Amtes.