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Konzert- und Kongresshalle Bamberg - Erweiterung Foyer, Überarbeitung Innenraumgestaltung und Außenanlagen

Drei Teilmaßnahmen: Erweiterung der Foyerflächen durch Neubau von Haupt- und Seiteneingang, die Überarbeitung der Raumschalen des bestehenden Foyers und des Joseph-Keilberth-Saals mit seinen rund 1.400 Sitzplätzen und als drittes die Neugestaltung der Freiflächen auf der Ost-, Süd- und Westseite des Hauses.

Die Rohbauarbeiten für die Neubauteile begannen bei laufendem Betrieb der Konzert- und Kongresshalle von 1993, es stand lediglich ein äußerst knappes Zeitfenster von Juni bis September 2009 für Arbeiten im Inneren des Hauses zur Verfügung. So konnte bereits am 25.09.2009 das Haus mit einem festlichen Konzert der Bamberger Symphoniker wieder in Betrieb genommen werden.

Die Planungen stammen von den Architekten Mietusch & Partner, Bamberg, (Erweiterung Foyer), von Architekt Jürgen Rebhan, Bamberg, (Überarbeitung Innenraumgestaltung) und vom Landschaftsarchitekten Paul Böhmer, Ebensfeld, (Überarbeitung Außenanlagen), basierend auf Ideen des Designers Peter Schmidt, Hamburg.

Bauherrenfunktion und Projektsteuerung ehem. Hochbauamt, Herr Albert Gößwein

Mit diesen Umgestaltungsmaßnahmen können sich die Bamberger Symphoniker mit ihrer Heimstätte neu am Markt positionieren; für die Bamberg Congress + Event GmbH bieten sich ebenfalls neue Möglichkeiten der Akquisition. Die drangvolle Enge im ursprünglich sehr knapp bemessenen Foyer gehört der Vergangenheit an; eine Entflechtung bei Parallelveranstaltungen im Haus ist viel einfacher zu bewerkstelligen. Bereits der Aufenthalt auf dem Balkon im Inneren des neuen Foyers und auf dem inzwischen viel besuchten Vorplatz ist ein Erlebnis. Hier gibt es viele Wege- und Blickbeziehungen zur Altstadt der Welterbestadt Bamberg.

  • Bauzeit Januar 2009 bis September 2009
  • Neu geschaffene Fläche 759 m² Bruttogeschossfläche (BGF)
  • Gesamtkosten 8,2 Mio € brutto
  • Öffentliche Förderung durch FAG-Mittel und die Oberfranken-Stiftung